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Ahornsirup-Fudge
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Ahornsirup-Fudge

Seidig-cremiger Ahornsirup-Fudge mit intensivem Karamellgeschmack – perfekt für gemeinsame Familien-Koch-Momente und als persönliches Geschenk.
40 Stück
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Kühlzeit: 3 Stunden
Gesamtzeit: 3 Stunden 45 Minuten
Stück

Kochutensilien

  • Topf mit schwerem Boden (verhindert Anbrennen)
  • Küchenthermometer (bis mindestens 120 Grad)
  • Holzlöffel oder hitzebeständiger Silikonspatel
  • Quadratische Form (etwa 20x20 cm)
  • Backpapier
  • Scharfes Messer zum Schneiden
  • Glas mit eiskaltem Wasser (für den Wassertest)

Zutaten

  • 200 ml echter Ahornsirup Grad A, dunkel für intensiveren Geschmack
  • 150 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Optional: 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Zubereitung

  • Beginne damit, die quadratische Form mit Backpapier auszulegen. Lass das Papier über die Ränder hängen – so kannst du den Fudge später ganz einfach herausheben, ohne dass etwas bricht. Das ist die perfekte Aufgabe für kleine Helferhände, die stolz verkünden dürfen: "Ich hab die Form vorbereitet!"
  • Gib Butter, Zucker, Ahornsirup und eine Prise Salz in den Topf. Erhitze alles bei mittlerer Temperatur und rühre vorsichtig, bis die Butter vollständig geschmolzen ist und sich mit dem Zucker verbunden hat. Das dauert etwa drei bis vier Minuten. Deine Kinder werden beobachten, wie die Butter langsam schmilzt und sich die Masse in eine goldbraune Flüssigkeit verwandelt – pure Magie für Kinderaugen.
  • Sobald alles geschmolzen ist, erhöhe die Hitze auf mittlere bis hohe Stufe. Jetzt beginnt die spannende Phase: Die Masse wird zu blubbern und aufzuschäumen beginnen. Rühre gelegentlich, aber nicht ständig – zu viel Rühren verhindert, dass die Masse die richtige Temperatur erreicht. Behalte das Thermometer im Auge (oder lass deine Kinder die Temperatur ablesen und laut verkünden).
  • Bei etwa 115 Grad Celsius – der sogenannten Softball-Stufe – machst du den Wassertest. Tropfe etwas von der heißen Masse ins kalte Wasser. Wenn du daraus ein weiches, formbares Kügelchen formen kannst, ist es perfekt. Nimm den Topf sofort vom Herd. Dieser Moment ist entscheidend – wenige Sekunden zu lang, und der Fudge wird zu hart.
  • Jetzt kommt optional die Vanille dazu (falls du sie verwendest). Rühre einmal kurz durch, aber nicht zu intensiv. Lass die Masse nun etwa zehn Minuten stehen, ohne sie zu berühren. Sie sollte auf etwa 40 Grad abkühlen. Das ist der Moment, in dem deine Kinder ungeduldig werden und fragen: "Können wir jetzt endlich rühren?" Die Antwort: "Noch nicht ganz, aber gleich!"
  • Sobald die Temperatur bei etwa 40 Grad liegt, beginnt die große Rühr-Session. Jetzt geht es darum, kräftig und gleichmäßig zu rühren – etwa fünf bis zehn Minuten lang. Die Masse wird dabei allmählich dicker, matter und heller. Das ist Teamwork-Zeit: Kleine Hände halten den Löffel, größere Hände unterstützen, und gemeinsam verwandelt ihr die glänzende Flüssigkeit in eine cremige, dickere Masse.
  • Wenn die Masse beginnt, ihre glänzende Oberfläche zu verlieren und matter wird, ist es Zeit. Gieße alles schnell in die vorbereitete Form. Streiche die Oberfläche mit einem Spatel glatt. Falls du Meersalz verwendest, streue es jetzt darüber. Lass den Fudge bei Raumtemperatur vollständig auskühlen und fest werden – das dauert etwa zwei bis drei Stunden.
  • Wenn der Fudge fest ist, hebe ihn mithilfe des Backpapiers aus der Form. Schneide ihn mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Würfel. Ein Tipp: Tauche das Messer zwischendurch in heißes Wasser und trockne es ab – so schneidest du sauberer und der Fudge klebt weniger.