Wochenplan März 26: 7 saisonale Abendessen für die ganze Familie
Winterküche ist wunderbar – aber irgendwann im Februar fängt der Geist an zu rebellieren. Man will weg von Eintopf, Schmorgemüse und immer demselben Kartoffelstampf. Und genau dann kommt der März gerade recht.
Denn der März ist dieser zauberhafte Übergangsmonat: Draußen wird es langsam heller, auf dem Markt tauchen die ersten Frühlingsboten auf – Lauch der zarter schmeckt als im Winter, die ersten Radieschen, bald schon der Bärlauch aus dem Wald –, und die Küche bekommt wieder Farbe. Nicht das dramatische Sommergemüse-Angebot, aber genug um aus dem Wintertrott herauszukommen.
Dieser Wochenplan ist meine Antwort auf den Februar-Blues. Sieben Abendessen, die ich für meine beiden zusammengestellt habe: mein 7-Jähriger, der gerade entdeckt hat, dass er gerne am Herd steht, und mein 4-Jähriger, der grundsätzlich misstrauisch gegenüber allem ist, was grün aussieht – aber meistens trotzdem isst, wenn es gut riecht.
| Tag | Gericht | Aufwand | Link |
|---|---|---|---|
| Montag | Lauch-Suppe | 30 Minuten | Link zum Rezept |
| Dienstag | One Pot Pasta alles rein | 40 Minuten | Link zum Rezept |
| Mittwoch | Gefüllte Ofenkartoffel | 90 Minuten (davon 75 Ofenzeit) | Link zum Rezept |
| Donnerstag | Bunte Gemüse-Pfannkuchen | 30 Minuten | Link zum Rezept |
| Freitag | Kabeljau im Ofen mit Kartoffelstampf | 40 Minuten | Link zum Rezept |
| Samstag | Bärlauch-Tomaten-Nudelsalat | 30 Minuten | Link zum Rezept |
| Sonntag | Geschmortes Hähnchen mit Frühlingsgemüse | 55 Minuten | Link zum Rezept |
Warum ein Wochenplan im März so viel Sinn macht
Ich weiß, ich weiß – Wochenpläne klingen nach viel Aufwand. Aber ich habe gemerkt: Es ist genau umgekehrt. Wenn ich sonntags kurz überlege, was die Woche wird, spare ich unter der Woche täglich fünfzehn Minuten „Was koche ich bloß“-Zeit. Das summiert sich.
Der März ist dabei besonders dankbar, weil der Supermarkt gerade anfängt, interessanter zu werden. Kein Vergleich mit Juli, klar. Aber Lauch, Pastinaken, Spinat, Kohl, Möhren und bald Bärlauch – das reicht für eine wirklich abwechslungsreiche Woche.
Mein Prinzip für den Wochenplan: Maximal zwei Gerichte, die wirklich Zeit brauchen (die kommen aufs Wochenende). Den Rest der Woche landen Gerichte auf dem Tisch, die in 30 bis maximal 45 Minuten fertig sind. Mit zwei Jungs, Hausaufgaben und Vereinssport ist das schlicht notwendig.




